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Wer hat den Buchstabensalat verfasst?
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Heidelberg Ortszeit: Montag, 20. Juni 2005 [00:48] (0h)
Heimat: Montag, 20. Juni 2005 [00:48]
Nur noch wenige Stunden trennen uns vom Abflug in Frankfurt. Die Rucksäcke sind gepackt und wie üblich haben wir uns schweren Herzens von einigen Utensilien trennen müssen, um dem eigenen Rücken nicht allzuviel zuzumuten.
Pulkovo Airlines bringt uns zunächst nach St. Petersburg - dem Venedig des Nordens. Dort angekommen werden wir uns in die Innenstadt durchschlagen und unser Hotel aufsuchen. Dann geht es mit Sightseeing weiter. Leider sind wir hierbei noch relativ planlos. Wir haben zwar Reiseliteratur besorgt, doch noch nicht wirklich darin gelesen. Dies gilt es nachher in der Bahn und im Flieger nachzuholen. Durch die Sonnenwende haben wir das Vergnügen die berühmten weissen Nächte mitzuerleben. Wir sind riesig gespannt und auch ein wenig aufgeregt ...

Unser Reisbuch möchten wir 1-2x die Woche pflegen. Dies hängt aber stark davon ab, wie häufig Internetcafés in den bereisten Regionen zu finden sind. Zwischendrin wird es sicher Phasen wie z.B. die Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn geben, in denen wir keine Möglichkeit haben werden, online zu gehen. Doch wir versuchen unser Bestes :) Evtl. gelingt es auch, ein paar Fotos hochzuladen.

In diesem Sinne macht es gut und schaut bald wieder auf dieser Seite vorbei.
Elmar & Andi
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Sankt Petersburg Ortszeit: Dienstag, 21. Juni 2005 [01:02] (+2h)
Heimat: Montag, 20. Juni 2005 [23:02]
Wir haben einen herrlichen aber auch anstrengenden Montag hier in St. Petersburg hinter uns gebracht. Der Flug hat prima geklappt. Die Tupolev von Pulkovo Airlines wirkte zwar nicht sehr vertrauenserweckend (besonders im Innenraum), doch die Flugkuenste des russischen Piloten haben alles wieder wett gemacht. Fuer 1 US$ haben wir uns nach der Landung den Transfer mit einem der hier typischen Ford Transit Kleinbusse ergattern koennen. Jeder TUEV Pruefer wuerde weiche Knie kriegen, wenn er diese Gefaehrte sehen koennte. Doch hier gehoeren sie einfach zum Stadtbild. Unser Hotel war anfangs schwer zu finden, aber ist 1A. Es ist eine 3 Zimmerwohnung, die als Minihotel umfunktioniert wurde. Tagsueber sind 2 Angestellte hier, jetzt haben wir die Wohnung fuer uns alleine und teilen sie mit den anderen Gaesten - 2 Amerikanern und einem aelteren Paar aus Kanada. Mit den Nachbarn haben wir mittlerweile auch schon Kontakt geknuepft. Nachdem unser Vorhaben eine Pizza zuzubereiten, an dem fehlenden Backofen gescheitert war, haben sie uns kurzerhand ihre Mikrowelle vorbeigebracht. Eine sehr feine Geste und der erste Beweis fuer die bekannte Gastfreundlichkeit der Russen. Den Nachmittag und Abend haben wir die Innenstadt erkundet. St. Petersburg ist eine phaenomenale Stadt. Noch nie zuvor bin ich solch immens vielen prunkvollen und gut erhaltenen Bauten ueber den Weg gelaufen. Wirklich einmalig und mehr als ein Grund hier wieder vorbeizuschauen. Die Bilder bieten einen kleinen Eindruck davon ...

Sodele, morgen ist nochmal volles Programm hier in St. Petersburg angesagt, bevor nachmittags unser Zug nach Moskau geht.
Seid gegruesst und bis bald
Andi
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Moskau Ortszeit: Donnerstag, 23. Juni 2005 [13:46] (+2h)
Heimat: Donnerstag, 23. Juni 2005 [11:46]
Gemeinsam mit unserer Ankunft hier in Moskau ist der Sommer in der russischen Hauptstadt eingekehrt. Es hat zwar ebenso wie in St. Petersburg eine skandinavische Kuehle von etwa 15 Grad Celsius, doch der brennende Planet leistet beste Arbeit und heizt ziemlich ein. Wir gewoehnliche Mitteleuropaeer tragen natuerlich trotz dessen noch mindestens drei Schichten auf dem Leib, waehrend der hiesige Erdenbuerger schon viel Haut zeigt und sogar im Bikini am Strand liegt (so zumindest in St. Petersburg gesehen).

Fuer die zwei Naechte Moskau waren wir bei einer alten Russin untergebracht und hatten ein relativ grosses Zimmer ihrer Altbauwohnung fuer uns alleine. Das Fruehstueck war absolut o.k. und typisch russisch mit Ruehrei, Tee und ueberbackenem Kaesebrot.

Nachdem gestern der komplette Kreml und Rote Platz abgeriegelt war, haben wir maechtig viele Kilometer zurueckgelegt und uns unter anderem die Einkaufsmeile Twerskaja, die alte Fussgaengerzone, das Olympiazentrum, die Universitaet, die Erloeserkathedrale und einige herrliche Metrostationen angeschaut. Nach 14 Stunden Sightseeing war dann aber auch das Limit erreicht und wir sind zufrieden ins Bett gefallen. Heute steht nun der Rote Platz auf dem Plan.

Kurz vor Mitternacht startet nun heute unser Trip mit der transibirischen Eisenbahn. Der erste Abschnitt fuehrt uns nach Irkutsk nahe dem Baikalsee. Vier Naechte und Tage lang vergnuegen wir uns in einem Vierer-Abteil mit hoffentlich zwei anderen angenehmen Fahrgaesten. Genuegend Zeit um die Strapazen der vergangenen Tage auszukurieren und die Reisefuehrer der Baikalregion und China zu studieren.

Fruehestens am kommenden Dienstag werdet Ihr wieder von uns lesen. Die Transsib ist internetfreie Zone und dort unten im Sueden angekommen verbringen wir die erste Nacht in einem kleinen Dorf am Baikalsee, das hoechst wahrscheinlich auch kein Zugang zum www bieten wird.

Gruss Andi und Elmar
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Irkutsk Ortszeit: Mittwoch, 29. Juni 2005 [12:03] (+7h)
Heimat: Mittwoch, 29. Juni 2005 [05:03]
Die Bahnfahrt nach Irkutsk war wirklich genial. Wir hatten viel viel Zeit, doch wurde es uns keinesfalls langweilig. Die ersten beiden Tage hat uns Jeremy, ein sehr geselliger und spassiger Amerikaner, im Abteil begleitet. Er ist ein Lebenskuenstler und hangelt sich von Job zu Job. Als Lehrer fuer Englisch und Musik war er bisher in Moskau angestellt und hofft nun als Paedagoge nach einem Zwischenstopp in Novosibirsk auf Bali Fuss fassen zu koennen.

Ernaehrt haben wir uns anfangs von den Supermarktresten aus Moskau. Spaeter haben wir die fliegenden Haendler auf den Bahnhoefen wahrgenommen. Dort bekommt alles was der Magen begehrt und zahlt dafuer nur ein Taschengeld. Die Zeitverschiebung von weiteren fuenf Stunden haben wir gut wegstecken koennen, schliesslich waren es nur ein bis zwei Stunden, die uns pro Tag genommen wurden.

In Irkutsk angekommen standen wir zunaechst vor der Herausforderung auf eigene Faust ins 70 km entfernte Listvjanka am Baikalsee zu kommen. Der Fussweg zum Busbahnhof war lang und fuehrte durch ziemlich finstere Gassen, was anfangs bei uns einen relativ schlechten Eindruck der Stadt hinterliess. Fuer sagenhafte umgerechnete 3 EUR konnten wir schliesslich zu zweit in einem Minibus mitfahren. Am Baikalsee angekommen, wurden wir von einer relativ jungen, vierkoepfigen Gastfamilie empfangen. Kurz darauf ging es mit dem Bus zum Freilichtmuseum Talsyij, das die Holzbauweise der Baikalregien veranschaulicht. Spaeter ging es zu Fuss auf einen Berg, der einen wundervollen Blick ueber den suedlichen Teil des Sees und den hier abzweigenden Fluss Angara bot. Von seiner Groesse her ist der Baikalsee einfach gigantisch - ungefaehr so gross wie die Ostsee. Eine kleine Abendwanderung zum Hafen von Listvjanka gab unseren Fuessen schliesslich den Rest und wir fielen todmuede ins Bett.

Der Tag darauf begann verregnet und dichter Nebel beschraenkte die Sicht auf den See. Unsere geplante Bootsfahrt platzte, weil die Tragflaechenboote aus Irkutsk nicht planmaessig nach Listvjanka kamen und auch niemand sagen konnte ob sie heute ueberhaupt fahren wuerden. Aber der bisher etwas missratene Tag fand doch noch seinen guten Abschluss; nachdem das Wetter aufklarte und mir zufaellig Michelle und James aus England sowie den Hamburger Peter kennenlernten. Gemeinsam charterten wir ein kleines Boot und fuhren eine Stunde am Ufer des Baikalsee entlang. Zurueckgekehrt goennten wir uns einen geraeucherten Fisch, der hier zuhauf von den hiessigern Fischern angeboten wird. Wie sich herausstellte, haben die beiden Englaender eine recht aehnliche Tour bis nach China vor. Da wir von Beginn an sehr gut mit Ihnen klarkamen, haben wir einen Treffen in Shanghai in drei Wochen anvisiert. Sind mal geapannt, ob das klappt.

Seit gestern sind wir nun direkt in Irkutsk bei einer Familie untergebracht. Unsere abendliche Erkundungstour hat gezeigt, dass diese Stadt doch weitaus mehr zu bieten hat, als wir anfangs vermutet hatten. Das heutige Sightseeing-Programm koennte also noch stressig werden, bevor am Abend erneut die Transsib fuer zwei Naechte unser zuhause wird.

Next Stopp Ulan Bator ...

Schoene Gruesse aus Sibirien
Elmar und Andi
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Peking Ortszeit: Sonntag, 03. Juli 2005 [23:29] (+6h)
Heimat: Sonntag, 03. Juli 2005 [17:29]
Die knapp 36-stuendige Bahnfahrt von Irkutsk in die Mongolei war wieder sehr schoen. Das einzige nervende waren die acht Stunden, die unser Zug an der Grenze zur Mongolei zubrachte. Auf russischer Seite mahlen die Muehlen der Buerokratie immer noch sehr sehr langsam. Man fuehlt sich in fruehere Zeiten des Kalten Krieges zurueckversetzt.

Im Waggnon ging es sehr familiaer zu. Wir hatten zwei junge schweizer Abiturienten mit im Abteil. Zudem haben wir zwei sehr sympathische hollaendische Paaerchen kennengelernt. Eines davon verbringt seine Flitterwochen mit einer dreiwoechigen Tour von Moskau nach Peking, aehnlich der unsrigen. Verrueckt, aber genial.

Ulan Bator hatte etwas Faszinierendes. Zum einen ist die Stadt furchtbar dreckig und viele Viertel bestanden aus sehr einfachen Behausungen, doch zum anderen wird die mongolische Hauptstadt idyllisch von Bergen eingeschlossen und die Einwohner lassen einem erstmals wissen, dass man tatsaechlich in Asien ist. Russland hatte bis zum Baikalsee immer noch sehr europaeisch auf uns gewirkt. Elmar hatte zufaellig einen jungen Mongolen angesprochen, der sich spaeter bereitwillig als Stadtfuehrer anbot, um seine Englischkenntnisse aufzufrischen und zu verbessern. So kennten wir zu dritt verschiedenen buddhistische Tempel und Sehenswuerdigkeiten besichtigen. Abschliessend waren wir noch gemeinsam mongolisch essen.

Die letzte Etappe mit der Transsib am Tag darauf war auch die kuerzeste. Lediglich 30 Stunden dauerte die Fahrt nach Peking. Als geuebte Bahnfahrer stecken wir solche Fahrtlaenge mittlerweile mit links weg. Erneut wurde unser Waggon mit ueberproportional vielen Touristen belegt. Unser Abteil teilten wir diesmal mit einem Polen und David, einem jungen Muenchener Bundeswehrstudenten. Mit dem Zug Nr. 24 haben wir die Wueste Gobi am Tage durchquert und wurden sehr pompoes mit Musik und uniformierten Chinesen auf einem blitzeblanken Bahnhof im Reich der Mitte begruesst. Es ist offensichtlich, wie die Chinesen bestrebt sind, ein sauberes und offenes Bild nach aussen hin abzugeben.

In Peking angekommen wurden wir mit 37 Grad Celsius begruesst. Mit seinen 14 Millionen Einwohnern sprengt diese Stadt alles bisher Gesehene. Hochhaeuser praegen das Stadtbild und es gibt keine Ecke an der nicht gebaut wird. Im Hotel haben wir bereits Shirley, unser Tourleiterin kennengelernt. Das Zimmer ist 1a und bietet mehr Luxus als wir erwartet hatten. Da die Chinatour offiziel erst morgen Abend losgeht, werden wir tagsueber auf eigene Faust die ersten Sehenswuerdigkeiten erkunden. Der Sommerpalast und der Himmelstempel stehen auf dem Programm.

Schoene Gruesse aus Peking
Andi und Elmar

p.s. spezielle LG an Daggi ;)
Bild 02hollaender.jpg anzeigen Bild 02schweizer.jpg anzeigen Bild 02ulanbatorguide.jpg anzeigen Bild 02ulanbator1.jpg anzeigen Bild 02ulanbator2.jpg anzeigen Bild 02ulanbator3.jpg anzeigen Bild 02ulanbator4.jpg anzeigen Bild 02klostergandan.jpg anzeigen Bild 02mongolei.jpg anzeigen Bild 02sonnenuntergang_mongolei.jpg anzeigen Bild 02transsib.jpg anzeigen Bild 02wueste_gobi.jpg anzeigen Bild 02ankunft_peking.jpg anzeigen Bild 02peking_bhf.jpg anzeigen Bild 02peking01.jpg anzeigen Bild 02peking02.jpg anzeigen 
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Xi'an Ortszeit: Donnerstag, 07. Juli 2005 [23:27] (+6h)
Heimat: Donnerstag, 07. Juli 2005 [17:27]
Unsere Reisegruppe hat sich nun doch noch gluecklicherweise auf stattliche 5 Teilnehmer vergroessert. 2 Amerikaner und 1 Englaender sind noch hinzugekommen, so dass wir gemeinsam mit Shirley, unserer chinesischen Reiseleiterin, zu sechst Westchina erkunden.

Aufgrund der enormen Hitze in Peking (ca. 40 Grad Celsius) hatten wir unser Tagesprogramm grossteils auf die Vormittage verlegt. Dienstag ging es zur Grossen Mauer. Hier haben wir einen gut erhaltenen und vom Massentourismus bisher verschonten Abschnitt besucht, sind stolze 12 km gewandert und haben uns am hoechsten Punkt ein Picknick gegoennt.
Am Abend stand dann Pekings Innenstadt auf dem Programm. Hier sind wir an die Pekinger Studentin Sunny und ihren mongolischen Freund Peter geraten. Beim gemeinsamen Besuch einer Teestube bekamen wir einen kleinen Einblick in den traditionellen Genuss des Landesgetraenks.
Am Tag darauf kam das Pflichtprogramm Forbidden City, Tiananmen Square und Temple of Heaven zum Zuge, bevor am Abend ein Nachtzug zum naechsten Ziel Xi'an aufbrach.

Hier in Xi'an haben wir nun am Vormittag die Terrakotta Armee, die man oft als 8. Weltwunder auffuehrt, besucht.

Mit dem Staebchenessen haben wir uns mittlerweile recht gut anfreunden koennen. Nach dem Genuss einer echten Pekingente, gab es heute asiatisches Fingerfood und am Abend Barbecue. Wir sind gespannt, wann wir endlich einmal Katze oder Hund auf der Speisekarte entdecken und probieren koennen :)

Seid gegruesst,
Andi und Elmar
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Xi'an Ortszeit: Freitag, 08. Juli 2005 [11:55] (+6h)
Heimat: Freitag, 08. Juli 2005 [05:55]
Guten Morgen zusammen,

gestern Abend gab es einige Probleme mit dem Hochladen der Bilder. Jetzt sollten sie aber alle funktionieren :)

Heute Mittag verlassen wir bereits wieder Xi'an mit einem Tageszug, sind dann einen Tag in Luoyang - dem buddhistische Zentrum Chinas. Danach steht eine dreitaegige Fahrt auf dem Yangzi Fluss an.

Somit werden wir euch erst in der kommenden Woche mit weiteren Bildern und Erlebnissen begluecken koennen. Bis dahin eine gute Zeit und haltet die Ohren steif ...

Viele Gruesse
Andi
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Yangshuo Ortszeit: Donnerstag, 14. Juli 2005 [21:30] (+6h)
Heimat: Donnerstag, 14. Juli 2005 [15:30]
Fuer einen Tag und eine Nacht waren wir in Luoyang, 600 km suedlich von Peking. Auch hier war wie schon zuvor in Xi'an das Wetter recht bescheiden. Die Sonne konnte sich nur selten durch die dichte Schicht an Abgasen in der Atmosphaere bohren. Einen klaren blauen Himmel kennen die Einwohner nicht.

Ein recht simpler Nachtzug ohne Klimaanlage hat uns dann nach Yichang gebracht, wo wir nach einer einstuendigen Busfahrt das Yangzi Kreuzfahrtschiff Sissi bestiegen haben. Anfangs waren wir etwas geschockt: Wir gehoerten zu den Juengsten an Bord. Das Tagesprogramm bot nicht wirklich viel. Nur vormittags gab es fuer 2-3 Stunden Landgaenge oder Ausfluege. Das Essen war zwar wunderbar, aber wo sollten wir bitte all die Kalorien im Laufe des Tages wieder abbauen? Es haette nur noch ein Sascha Hehn an der Rezeption stehen muessen und die Horrorvision einer "Traumschiff" Reise weare wahr geworden. Doch das Blatt wendete sich gluecklicherweise und am zweiten Tag haben wir die Ruhe und viele Freizeit schaetzen gelernt. Auf dem Sonnendeck lies es sich wunderbar Lesen oder man hat einfach nur die Seele baumeln lassen, waehrend unglaubliche Landschaften und faszinierende Taeler an einem vorbeizogen.

Mit dem Flugzeug und dem Bus sind wir gestern in Yangshuo eingetroffen. Fuer 3 tage verweilen wir hier in der kleinen Stadt, die inmitten imposanter Karststeinfelsen liegt. Die Stadt selbst ist leider sehr touristisch aufgezogen, doch das Umland bietet genuegend Sehenswuerdigkeiten, um die kommenden Tage zu fuellen. So waren wir heute Morgen bereits um 7 Uhr mit dem Leihfahrrad unterwegs und haben den Mondberg erklommen sowie eine Wasserhoehle besucht. Die heutigen Bilder duerften einen schoenen Eindruck geben.

Der gestrige Abend war erneut ein kulinarisches Erlebnis. Zwar stehen Hund und Katze immer noch auf unserer Wunschliste, doch kamen wir erstmals in den Genuss einer zubereiteten Schlange. Tja, was sollen wir sagen. Ohne die Info der Bedienung haetten wir es anfangs fuer Huehnchen gehalten.

Morgen fuehrt uns ein Tagesausflug zu den Reisterrassen bei Longsheng. Am Samstag bringt uns ein Nachtzug nach Hong Kong, dem bereits letzten Ziel unserer organisierten Chinareise. Abschliessend werden wir uns auf eigene Faust nach Shanghai an die Westkueste Chinas begeben, bevor uns Aeroflot zurueck in die Heimat bringt. Es ist bitter, wie schnell die vergangenen Wochen verflogen sind ...

Viele Gruesse aus dem tropisch heissen Yangshuo
Elmar und Andi

p.s. Danke fuer die vielen Gruesse im Reisebuch. Leider fehlt uns die Zeit, all Eure Mitteilungen persoenlich zu erwidern. Sorry!
Bild 04rikschareparatur.jpg anzeigen Bild 04yangzibucht.jpg anzeigen Bild 04ausflug_in_yangzibucht.jpg anzeigen Bild 04titanic_feeling.jpg anzeigen Bild 04dinner_auf_cruise_boat.jpg anzeigen Bild 04unsere_komplette_reisegruppe.jpg anzeigen Bild 04sunset_auf_cruise_boat.jpg anzeigen Bild 04umzug.jpg anzeigen Bild 04huehnertransport.jpg anzeigen Bild 04yangshuo1.jpg anzeigen Bild 04yangshuo2.jpg anzeigen Bild 04yangshuo3.jpg anzeigen Bild 04na_mahlzeit.jpg anzeigen Bild 04yangshuo_markt.jpg anzeigen Bild 04reisfelder.jpg anzeigen Bild 04bueffel.jpg anzeigen Bild 04moonhill1.jpg anzeigen Bild 04moonhill2.jpg anzeigen Bild 04moonhill3.jpg anzeigen Bild 04water_cave1.jpg anzeigen Bild 04water_cave2.jpg anzeigen 
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Yangshuo Ortszeit: Samstag, 16. Juli 2005 [10:58] (+6h)
Heimat: Samstag, 16. Juli 2005 [04:58]
Noch ein kurzer Gruss vor unserer Weiterreise nach Hong Kong.

Unser gestriger Tagesausflug zu den Reisterrassen war ein wundervolles Erlebnis. Das besuchte Dorf wirkte sehr maerchenhaft. So weit das Auge reichte, sah man junge Reispflanzen. Die zahlreichen Bewaesserungsgraeben wirkten ueberall fuer ein sehr beruhigendes Plaetschern.

Auf der Hinfahrt musste sich ein Hinterreifen unseres Busses der Fahrweise des Fahrers geschlagen geben. Doch die Panne war schnell wieder behoben. Abends ging es dann mit den beiden Franzosen Celine und Laurent aus Lyon, die wir beim Ausflug kennenglernt haben, zum gemeinsamen Dinner in eines der vielen Restaurants in Yangshuo.

Viele Gruesse aus dem schweisstreibenden Internetcafe
Andi
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Heidelberg Ortszeit: Samstag, 23. Juli 2005 [20:15] (0h)
Heimat: Samstag, 23. Juli 2005 [20:15]
Nach einem kurzen Zwischenstopp in Moskau und insgesamt 12 Stunden Flugzeit sind wir von Shanghai ausgehend in Frankfurt gelandet und haben seit heute Nacht wieder badischen Boden unter den Füssen.

Die vergangene Woche war wieder ein enormer Kraftakt für unsere Füsse. Hongkong und Shanghai galt es zu erkunden. Beide Städte sind aufstrebende Metropole, spiegeln aber nicht das China wieder, das wir im Landesinneren kennengelernt haben. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird hier leicht erkennbar. Man muss nur wenige Meter hinter die Glanzbauten schauen, um in eine völlig andere Welt einzutauchen.

Hongkong (17.7.-19.7.)
Direkt nach der Ankunft ging es zusammen mit Danielle nach Hongkong Island - der Insel, die mit ihrer Skyline jedem bekannt sein dürfte. Abends gab es ein letztes gemeinsames Abendessen, bevor wir mit der Standseilbahn auf den Victoria Peak gefahren sind. Am Morgen darauf hiess es nach dem Frühstück Abschied nehmen von Shirley und den anderen drei Mitstreitern unserer China Explored Reisegruppe.
Nun waren wir wieder auf uns alleine gestellt. Zu zweit haben wir uns erneut auf Hongkong Island begeben und dort den südlichen Teil der Insel erforscht. Hier kommt man sich wie in einer Urlaubsregion fernab jeglichem Großstadttrubels vor. Weisse Strände und Hotelburgen lassen einen vergessen, dass man immer noch in Hongkong verweilt.
Tag 3 in Hongkong blieb noch für den Stadtteil Kowloon übrig. Hier wohnen die meisten Bewohner Hongkongs. Dieser Stadtteil gilt gar als das Viertel mit der weltweit höchsten Einwohnerdichte. Am Nachmittag wurde dann ein Expresszug nach Shanghai für 25 Stunden unser Zuhause.

Shanghai (20.7.-22.7.)
Der angebrochene Nachmittag des ersten Tages war für das Auffinden unseres Hotels notwendig. Am Abend gingen wir durch das neue Einkaufsviertel in der Nanjing Road und genossen das Lichtermeer, die leichte Abendkühle und die Menschenmassen.
Der Donnerstag hielt uns satte 12 Stunden auf den Füssen. Unser Sightseeing führte zunächst zum Flussufer, wo wir mit all den anderen Schwärmen an Touristen das Panorama der imposanten Glasbauten ablichteten. Später ging es mit der Fähre hinüber zum Stadtteil Pudong. Hier wird an wirklich jeder Ecke gebaut und Wolkenkratzer entstehen im Minutentakt. Leider ist aber auch deutlich spürbar, dass hier jeder Bauwahn genehmigt wird. Es scheint keinerlei Restriktionen oder Auflagen zu geben. So passt sich nicht immer jedes Bauwerk harmonisch in die Landschaft und Wohngegend ein und wirkt oftmals deplatziert. Nach Pudong ging es in die Altstadt und das französische Viertel. Erneut liefen wir durch das neue Einkaufsviertel, um diesmal auch einige Fotos bei Tageslicht schiessen zu können.
Am Freitag stand bereits die Heimreise an. Direkt nach dem Auschecken ging es raus zum Flughafen Pudong. Hierbei kamen wir in den Genuss deutscher Technik und schwebten innerhalb von 7 Minuten mit dem Transrapid zum 30km entfernten Flughafen. Da sich unser erster Flieger nach Moskau um 2 Stunden verspätete, hatten wir viel Zeit im Transitbereich totzuschlagen. Nach 9h im ersten Flieger begrüßte uns Moskau mit der bereits an der russisch-mongolischen Grenze kennengelernten Gemütlichkeit der Beamten. Eine nicht nachvollziehbare Prozedur beim Abfertigen der Transitreisenden liess uns gut eineinhalb Stunden im Stehen ausharren. Nach weiteren 3 Flugstunden waren wir in Frankfurt und wahrhaftig hundemüde. Durch die Zeitverschiebung hatte unser Tag 30h und mit Mühe und Not konnten wir uns im Zug wachhalten, um den Ausstieg in Heidelberg nicht zu verpassen. Wie froh waren wir, endlich wieder ein Bett zu sehen ...

*** THE END ***

Hiermit möchten wir unser Reisebuch beschliessen. Wir hoffen, es hat Euch Spass bereitet, unsere Reise hier im Internet mitzuverfolgen. Vielleicht haben wir ja dem Einen oder Anderen die bereisten Länder schmackhaft machen oder gar Lust auf eine vergleichbare Tour wecken können. Es würde uns freuen :)

Viele Vorurteile und Bedenken gegenüber unseren Reisezielen haben sich absolut nicht bestätigt.
Russland ist keineswegs gefährlich wie es vielleicht der James Bond Fan glauben mag. In den Städten hat man mit gesundem Menschenverstand und einem wachen Auge nicht mehr zu befürchten als in anderen europäischen Städten.
Chinesen sind keineswegs ein verschlossenes Volk. Wir kamen hier schneller mit Einheimischen in Kontakt als wir es von anderen Urlaubsregionen kennen. Lediglich das Verständigen ist etwas problematisch. Man muss gezielt junge Leute ansprechen. Hier hat man die größten Chancen mit Englisch weiterzukommen.

Macht es gut, schöne Grüße und bis bald
Elmar und Andi
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